NO LESS

Kunsthalle Eurocenter Lana presents the latest works by the young Italian artist Luca Reffo, in which he deals with contemporary painting.
As usual at Kunsthalle Eurocenter Lana, the opening event will take place on Friday, June 27, at 8 p.m. It will be accompanied by music by Mr. Coon.

The exhibition, curated by Camilla Martinelli, will also be open on the following day, Saturday June 28, from 11 a.m. to 4 p.m. There will be several exhibition stations that reflect the development of the works and Reffo’s visual power of imagination, so as to represent his wide and complex analyses of topics. Some of the exhibited subjects and topics are new, whereas others were started years ago. Nevertheless, they are all manifestations of a quest for immateriality and transparency in the visual objectification in painting. The images blend and superpose and are connected in an ethereal manner. They communicate with one another in the same way as mysterious gestures and poses do, questioning the perception of the viewer.
The individual pictures, each of which contains several other images, is first of all a human, and secondly a cultural adventure. The visual relations between the subjects express the possibilities of “forms of becoming” and of “continually being different”. At the same time, however, they present the nature of our inwardness.

The beauty in the painted gestures of Reffo lies in the unmistakable and immediate way he strokes the brush, combining smudgy tonality with lines that give the bodies an almost three-dimensional appearance. At Kunsthalle Eurocenter Lana, Reffo contributes an singular experience: all the bodies or gestures in his paintings seem to “talk”, as it were. The poses tell of the attempt to hide and to internalize the self. Thus, the figures distinguish themselves like the flickering between presence and absence, at once striving to show their full bodily nature, and yet negating it, thus rejecting all forms of expression and spontaneity.

Luca Reffo’s figurative paintings are inspired by contemporary painters such as Michael Borremans and Luc Tuymans from Belgium or Wilhelm Sansnal from Poland, and nevertheless they have their own style, primarily drawing on motifs from fields that border on painting, such as photography, the movies, or the artist’s own experiences.

www.kunsthalleeurocenter.wordpress.com

www.kunstmeranoarte.org

Die Kunsthalle Eurocenter Lana stellt die jüngsten Arbeiten des jungen italienischen Künstlers Luca Reffo, in welchen er sich mit Zeitgenössischer Malerei befasst, vor.

Nach dem üblichen Kunsthalle Prinzip, wird das Vernissage-Event am Freitag, 27. Juni um 20.00 Uhr stattfinden. Musikalisch untermalt wird es von Mr. Coon. Die Ausstellung, kuratiert von Camilla Martinelli, wird auch am Folgetag, dem Samstag 28. Juni von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zugänglich sein.

Der Ausstellungsparcours präsentiert sich anhand verschiedener Stationen, die sich mit den Arbeiten weiterentwickeln und stark an die visuelle Vorstellungskraft von Reffo anlehnen, um somit seine breit gefächerte und komplexe thematische Abhandlung darzustellen. Die Sujets und Themen, welche ausgestellt werden, sind teilweise ganz neu, teilweise schon vor Jahren begonnen. Gemeinsam ist ihnen dass sie eine Suche nach dem Immateriellen und der Transparenz der sichtlichen Objektivierung in der Malerei ausdrücken. Die Bilder schieben sich eines unter das andere, mit einer ätherischen Verbundenheit. Sie erschaffen untereinander eine Verbindung, welche mysteriöse Gesten und Posen zeigen und die Wahrnehmung der Betrachter in Frage stellen.

Das einzelne Bild, welches in sich immer gleichzeitig mehrere Bilder trägt, ist immer zuerst ein menschliches und dann ein kulturelles Abenteuer. Die visuellen Relationen zwischen den Subjekten drücken die Möglichkeiten der “Werdensformen” und des “immer wieder anders sein” aus. Gleichzeitig aber, zeigen sie die Natur unserer Innerlichkeit.

Die Schönheit der Malerischen Geste Reffos zeigt sich in seinem unverkennbaren und unmittelbaren Pinselstrich, einer Kombination aus verwischter Tonalität und Linien, die den Körpern eine beinahe dreidimensionale Präsenz verschaffen. In die Kunsthalle Eurocenter Lana bringt Reffo eine singuläre Erfahrung ein: Die Körper, bzw. die Gesten in seiner Malerei sind in gewisser Weise immer „sprechend“. Die Posen erzählen von einem Versuch des Versteckens, der Verinnerlichung des Selbst. Dadurch profilieren sich die Figuren wie ein Flimmern zwischen Präsenz und Absenz, die einerseits danach trachten ihre volle Körperlichkeit zu zeigen, die sie andererseits selbst negieren und damit jede Form des Ausdrucks und der Spontaneität verneinen.

Die figurative Malerei von Luca Reffo ist an Zeitgenössischen Malern wie den Belgiern Michael Borremans und Luc Tuymans oder dem Polen Wilhelm Sansnal inspiriert, nicht aber ohne eine eigene Sprache zu finden, die sich vor allem Bildmotive aus an die Malerei grenzenden Disziplinen, wie der Fotografie, dem Kino, oder den unmittelbaren Erfahrungen des Künstlers, bedient.